Wichtige Hinweise

Handbücher für Schiffsführer

Gegenüber DIN EN ISO 10240:2005-01 wurden in der aktuellen EN ISO 10240:2004 + A1:2015 folgende Änderungen vorgenommen: a) Abschnitt 4.2 „Präsentation“ wurde dahin geändert, dass eine ausgedruckte Fassung nicht mehr bereitgestellt werden muss. Auszug 4.2 Präsentation: "Das Handbuch für Schiffsführer muss in einer im vorgesehenen Einsatzland akzeptierten oder geforderten Sprache abgefasst sein. Es kann mehrsprachig sein. Der Hersteller muss eine Maßnahme bereitstellen, die den Ausdruck des Handbuchs durch den Schiffsführer ermöglicht." Dies ist mit der Bereitstellung der Dokumentation im PDF-Format gegeben.

 

Die Handbücher wurden zusammengestellt, damit Sie in der Lage sind, Ihr Wasserfahrzeug sicher und mit Freude zu führen. Sie enthalten neben Einzelheiten über das Wasserfahrzeug selbst, über mitgeliefertes oder eingebautes Zubehör und über seine Anlagen auch Informationen über seinen Betrieb.

 

Die Handbücher für Schiffsführer sind kein Kurs in Bootssicherheit oder Seemannskunst. Sollte dies Ihr erstes Wasserfahrzeug sein oder sollten Sie zu einem Typ eines Wasserfahrzeugs gewechselt haben, mit dem Sie noch nicht vertraut sind, achten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit und Bequemlichkeit darauf, dass Sie sich Kenntnisse über Handhabung und Betrieb des Wasserfahrzeuges aneignen, bevor Sie das Kommando übernehmen. Ihr Händler oder der nationale Segler- bzw. Motorbootverband oder Yachtklub wird Sie gern über örtliche Yachtschulen informieren oder erfahrene Ausbilder empfehlen.

 

Bitte lesen Sie das zu Ihrem Boot gehörende Handbuch sorgfältig durch und machen Sie sich mit dem Wasserfahrzeug vertraut, bevor Sie es benutzen!

Transom-Stangen

Die Längsrohre der beiden Transomstangen müssen vor dem Einschieben in Ihre Führungen mit etwas Wasser oder Spüli-Lösung benetzt werden, damit Sie ohne großen Kraftaufwand in die Führungen eingeschoben werden können.

Die Transomrohre bestehen aus Edelstahl 304 (V2A). Auf Grund des höheren Kohlenstoffgehalts besitzt er bei gleicher Wandstärke eine höhere Festigkeit als Edelstahl 316 (V4A), benötigt dafür aber etwas mehr Pflege im Salzwasserbetrieb. Edelstahl, unabhängig ob V2A oder V4A,  ist nicht, wie oft behauptet oder angenommen wird, aus sich selbst heraus korrosionsbeständig, wie z.B. Gold oder Nickel, sondern kann auf Grund seiner Legierungsbestandteile, z.B. Chrom, Nickel und Molybdän, in Verbindung mit dem Sauerstoff aus der Umgebungsluft eine sogenannte Passiv-Schicht aufbauen. Diese mikroskopisch dünne Passiv-Schicht, mit einer Schichtdicke von ca. 0,6µ, ist der eigentliche Korrosionsschutz des Edelstahls. Chemische (Salzwasser - Chloridverbindungen), mechanische (Motorinstallationen) oder ionisierende (Fremdmetallionenübertragung durch Wischen mit einem Lappen über verschiedene Metalle) Einwirkungen können diese Passiv-Schicht punktuell schädigen. An diesen Stellen ist der Edelstahl dann nicht mehr geschützt und es bilden sich Korrosionsstellen die sich kontinuierlich ausweiten weil sich in diesem Bereich keine Passiv-Schicht mehr aufbauen kann.

  • Ein erster Pflegeschritt beim Fahren in Salzwasser ist das Abwaschen der Transomrohre am Ende einer Fahrt mit Frischwasser (Süßwasser) inkl. gründlicher Trocknung. Wenn das Takacat als Tender eingesetzt wird, müssen die Transomrohre erst nach der Rückkehr auf die Yacht mit Frischwasser gespült werden, d.h. nicht jedesmal direkt am Strand oder im Hafen, außer es wären Fahrten über mehrere Tage hinweg.
  • Die Innenseiten der Transomrohre können mit einer extralangen Flaschenbürste durchgezogen werden. Bei der Flaschenbürste ist darauf zu achten, dass der Bürstendraht ebenfalls aus Edelstahl besteht (Vermeidung von Ionisierung), wie z.B. bei der Aquabrush Extralang (50 x 3,5cm).
  • Sollten sich Korrosionsstellen gebildet haben, können sie mit einem Edelstahlreiniger entfernt werden, siehe z.B. die Produkte von MBinox, damit wird auch der Wiederaufbau der Passiv-Schicht unterstützt.
  • Wenn dauerhaft in Salzwasser gefahren wird, empfiehlt es sich die Transomrohre und optionale Slipräder mit einem seewasserfesten Edelstahl-Protector einzusprühen, z.B. Finishline Surface Protector.
  • Bei der Installation eines Außenborders ist unbedingt darauf zu achten, dass die Druckteller der Knebelverschraubungen der Außenborderbefestigung nicht die obere Transomstange eindrücken und strukturell beschädigen. Wenn notwendig ist eine Distanzplatte zu verwenden. Camp3 (www.camp3.eu) bietet eine Distanzplatte an, die unter die Edelstahlplatte der inneren Heckspiegelplatte geschraubt werden kann.

Slip-Räder

Die Slip-Räder müssen für den Fahrbetrieb wie abgebildet installiert werden, d.h. sie müssen innenseitig laufen. Sie dürfen auf keinen Fall unter den beidseitigen Fahrschläuchen laufen, da die Fahrschläuche sonst beschädigt werden können. Die Slip-Räder sind nur für die Bootsgewichte ausgelegt. Die Slip-Räder sind nur für den eigentlichen Slip-Vorgang gedacht. Es sind keine Transporträder oder Abstellräder. Wenn das Boot abgestellt wird, müssen die Slipräder in Ihre Parkposition eingesteckt werden. Für Transporte über Sliprampen hinaus, sowie für größere Motoren inklusive Gepäck müssen Bootswagen eingesetzt werden, wie z.B. der HERKULES von CaroKanu. Bei CaroKanu werden auch Bootswagen für den Fahrradtransport angeboten.

Fixierungsnaht

Wenn Sie die Fahrschläuche aufgepumpt haben werden Sie eine aufgetrennte Naht erkennen. Diese Naht ist kein Mangel sondern eine sogenannte Fixierungsnaht, die während der Fertigung gesetzt wird damit der Verbindungsboden im rechten Winkel mit den beiden Fahrschläuchen verklebt werden kann. Beim Aufpumpen öffnet sich diese Fixierungsnaht und die aufgetrennten Stichfäden sind zu erkennen, die sich im Laufe der Zeit wegreiben.

Hochdruckboden - Blase

Beim Aufpumpen des Hochdruckbodens bildet sich automatisch, gegenüber des Luftventils, auf der Unterseite eine Blase. Das ist kein Produktionsfehler sondern ganz normal und technisch bedingt. Im Ventilbereich ist logischerweise keine Drop-Stitch Verwebung im Bodenkern vorhanden, dadurch entsteht auf der entsprechenden Unterseite bei einsetzendem Druck die Blase.

Heckspiegel - Distanzplatte

Bei der Verwendung eines Torqeedo Travel 503, 1003 oder 1103 muss eine Distanzplatte aus Holz oder Kunststoff zwischen der inneren Transomplatte und den Drucktellern der Knebelverschraubung eingelegt werden, damit die Druckteller der Knebelverschraubungen nicht in die obere Transomstange eindrücken. Die Mindestmaße der Distanzplatte betragen 140 x 40 x 10mm (Breite/Höhe/Tiefe). Camp3 (www.camp3.eu) bietet eine Distanzplatte an, die unter die Edelstahlplatte der inneren Heckspiegelplatte geschraubt werden kann. Grundsätzlich ist bei jeder Motorinstallation darauf zu achten, dass sich die Druckteller der Knebelverschraubungen nicht in die obere Transomstange eindrücken. Wenn zwischen dem oberen Rand der Druckteller und der horizontalen Auflagefläche der Heckspiegelklammer ein Abstand von weniger als 32mm vorhanden ist, ist ein Distanzstück unterzulegen, siehe auch entsprechenden Hinweis im Handbuch.

Heckspiegelplatten

Die innere Heckspiegelplatte muss, nachdem sie zwischen die beiden Transomrohre geklipst wurde, plan auf den beiden Edelstahlauflagen anliegen und mittig ausgerichtet sein. Die Heckspiegelplatten bestehen aus geleimten Bootssperrholz mit zusätzlicher Schutzlackierung. Die Holzplatten müssen regelmäßig auf Schäden/Abschürfungen hin überprüft und bei Bedarf nachlackiert werden. Die Heckspiegelplatten sind nicht für den Einsatz als Wasser-Dauerlieger ausgelegt.

Wenn das Boot längere Zeit im Wasser liegen soll, dann müssen die Heckspiegelplatten entsprechend mit einem zusätzlichen Schutzbelag behandelt (z.B. Kunstharzbeschichtung) oder als GFK/Carbonplatten ausgeführt werden. Damit die Knebelschrauben und die Gegenflansche der Motorhalterung keine Abdrücke auf den Heckspiegelplatten hinterlassen kann eine Schutzmatte aus PVC oder Gummi zwischengelegt werden. Wenn der Außenborder installiert wird dann werden die beiden Heckspiegelplatten kräftig zusammengedrückt und die Zentralverschraubung entspannt. Aus diesem Grund muss die Zentralschraube nach der Motorinstallation handfest nachgezogen werden damit sie nicht verloren geht. Wenn Sie den Außenborder deinstallieren möchten dann müssen Sie als ersten Schritt die Zentralschraube etwas lösen. Beim Lösen der Knebelschrauben des Außenborders entspannen sich logischerweise die beiden Heckspiegelplatten wieder und der Druck auf die Zentralschraube wird dann so stark, dass sie händisch nicht mehr gelöst werden könnte.

Spritzwasser - Heckbereich

Die obere Transomstange wurde bei den aktuellen Modellen abgesenkt um die Ventilation am Propeller zu minimieren. Je nach Außenbordermodell, Schaftlänge und Schaftdesign entsteht im Heckbereich mehr oder minder Spritzwasser.

  • Dieser Effekt kann durch Einsatz eines Schaumkeils (50 x 15 x 5cm - Beispiel) reduziert werden. Der Schaumkeil wird am Heck quer zwischen die Schläuche positioniert, zuerst den Schaumkeil positionieren, dann den Boden einsetzen, auf 10PSI aufpumpen und danach links und rechts die beiden schwarzen Laschen um die untere Transomstange legen und fixieren. Unbedingt darauf achten, dass die breite schwarze Ableitungszunge unter den Heckspiegelplatten ausgeführt und nicht zwischen den Heckspiegelplatten und dem Hochdruckboden eingeklemmt ist.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit ist die Verwendung einer in Höhe und Breite entsprechend zugeschnittenen Gummi-Platte, die zwischen die innere und aüßere Heckspiegelplatte eingelegt wird. Damit bleibt der Effekt des selbstlenzenden Transoms weiterhin erhalten aber eventuelles Spritzwasser wird signifikant zurückgehalten.
  • Für die optimale Abrundung sollte ein Permatrim Hydrofoil installiert sein.

CAV-Platte - Torqeedo

Bei der CAV-Platte für den Torqeedo 1103 und Cruise 2.0/4.0 ist die optimale Installationsposition wie folgt:

  • Propellerseitig von der unteren Schaftkannte gemessen = 11,7cm
  • Am Ende der Antriebsgondel von der unteren Schaftkannte gemessen = 13,2cm

Sie schauen richtig – die Platte muss zum Propeller geneigt positioniert sein – das wurde als optimale Position ermittelt.

Abschleppen

Zum Abschleppen dienen ausschleßlich die Schleppringe im Heck- und Bugbereich. Beim Abschleppen ist unbedingt auf sanften Gaswechsel zu achten. Rauhe ruckartige Gaswechsel können zu Beschädigungen führen. Die Transomrohre dürfen auf keinen Fall als Abschlepphalterungen eingesetzt werden.

Transport an der Davits

Das Beste für das Aufhängen an der Davits ist, Schäkel durch die Löcher der Transom-Radhalterung zu stecken und zu fixieren. Diese können dann als hintere Hebepositionen verwendet werden. Für den Bug ist es am Besten, eine Linie zu führen, die wie ein Hebegurt wirkt, der unter dem Boot stützt. Normalerweise wird diese Linie durch die äußeren D-Ringe am Sport oder die zentralen D-Ringe am LX geführt, so dass der Hebegurt beim Heben nicht nach achtern gleitet. Bei schwerem Wetter ist es empfehlenswert, wegen der möglichen Peakbelastungen an den Hebepunkten, das Takacat einzuholen.

PVC + Hypalon/CSM

Die Reinigung der Schläuche und des Bodens sollten mindestens einmal im Jahr vor der Einlagerung durchgeführt werden. Sollten während einer Fahrt oder am Steg Verschmutzungen entstanden sein dann können sie in der Regel am leichtesten entfernt werden wenn zeitnah gereinigt wird. Sand und Schlick können einfach mit klarem Wasser abgespült werden, siehe z.B. das Reinigungs-Video von Takacat. Dank des offenen Heckspiegels fließt das Wasser inklusive Sand und Schlamm direkt aus dem Boot heraus. Für die Reinigung anderer Schmutzstellen, Flecken oder Streifen ist ein geeignetes Reinigungsmittel, eine weiche Bürste und ein Schwamm zu empfehlen. Bei der Reinigung nie starke Kraft und Hochdruck auf die Bootsteile einwirken lassen, dies kann zu Beschädigungen an der Außenhaut und am inneren Gewebe führen.  Am Markt werden eine Vielzahl an PVC und Hypalon-Reinigungsmittel angeboten. Wir verwenden in der Regel das Reinigungsset von www.schlauchbootereparatur.de

Nach der Reinigung empfiehlt es sich die Fahrschläuche leicht mit einem Schlauchboot Finish einzureiben.

Druckverlust bei Schlauchbooten

Die beiden Tragschläuche der Takacats sind am Heck jeweils außen mit Überdruckventilen ausgestattet. Damit wird sichergestellt, dass bei starker Sonnenbestrahlung ein eventueller gefährlicher Überdruck abgeleitet wird um Beschädigungen an den Tragschläuchen zu vermeiden. Wenn anschließend die Außentemperatur wieder sinkt kann dies dazu führen, dass die Luftdrücke nicht mehr die korrekten Werte darstellen. Überprüfen Sie deshalb vor jeder Fahrt immer die korrekten Luftdruckwerte der Tragschläuche und des Hochdruckbodens. Bei Wärmeänderungen im Tagesverlauf prüfen Sie unbedingt die Druckwerte aller luftgefüllten Komponenten und korrigieren Sie sie auf die korrekten Druckwerte um Beschädigungen zu vermeiden. Der Hochdruckboden ist nicht mit einem Überdruckventil ausgestattet. Vermeiden Sie deshalb eine zu intensive Sonneneinstrahlung auf den Hochdruckboden und überprüfen und korrigieren Sie gegebenenfalls die Luftdruckwerte. Wenn das Schlauchboot nicht benutzt wird empfehlen wir dringend die Lagerung im Schatten oder unter einer Abdeckung um eine übermäßige Erwärmung und Druckluftsteigerung in den Tragschläuchen und im Hochdruckboden zu vermeiden. Ein Schlauchboot, das über mehrere Tage aufgeblasen bleibt, kann Druck verlieren. Gemäß ISO 6185 ist ein Druckverlust von 20% innerhalb von 24 Stunden zulässig.

 

Das Mitführen einer kleinen Sprühflasche mit Spüli-Lösung ist sehr ratsam. Sie kann zum Prüfen der Dichtigkeit von Ventilen und Bootskörper eingesetzt werden.

 

Äußerer Ventildichtring:

Bei Schlauchbooten kann es vorkommen, dass sich die Ventilsitze nach der Produktion auf Grund von Wärmeschwankungen und Bewegung etwas setzen und dadurch Luft entweicht. Dies kann sehr einfach durch Besprühen des Ventil mit Hilfe einer Seifen-Lösung geprüft werden, siehe Video. Für diesen Fall befinden sich zwei Ventilschlüssel in der Reparaturdose. Der Ventilschlüssel mit den kleineren Zähnen ist kompatibel mit den Halkey-Roberts  Lufteinlass-/Auslass-Ventilen, der Ventilschlüssel mit den gröberen Zähnen ist kompatibel mit den beiden Überdrucksicherheitsventilen. 

Bei gefüllter Schlauchkammer mit dem passenden Ventilschlüssel das Ventil etwas nach links drehen, damit die geringere Gleitreibung wirken kann und dann handfest nach rechts (im Uhrzeigersinn) zudrehen. Beim Zudrehen unbedingt darauf achten, dass der Ventilschlüssel immer im rechten Winkel zum Ventil steckt und nicht verkanntet, ansonsten besteht die Gefahr, dass er abrutscht und dabei Zähne abbrechen.

 

Innere Ventildichtung:

Wenn aus dem inneren Ventilkörper Luft entweicht, kann dies wieder sehr einfach durch Einsprühen mit einer Seifen-Lösung geprüft werden. Sollte nach dem Einsprühen Blasen aus dem Ventil austreten, dann muss das Ventil mit Hilfe des entsprechenden Ventilschlüssels im Uhrzeigersinn herausgedreht und die Dichtlippe gereinigt werden. Sollte dies keine Abhilfe schaffen dann muss der Ventileinsatz ausgetauscht werden. Im Lieferumfang ist ein komplettes Ersatzventil enthalten aus dem der Ventileinsatz entnommen werden kann, oder Sie tauschen einfach den kompletten Ventileinsatz aus. Beim Zudrehen unbedingt darauf achten, dass der Ventilschlüssel immer im rechten Winkel zum Ventil steckt und nicht verkanntet, ansonsten besteht die Gefahr, dass er abrutscht und dabei Zähne abbrechen.

Reparatur mit Liquid-PVC

Eine interessante Alternative zur klassischen Reparatur von Löcher und Rissen mit PVC-Haut und PVC-Kleber ist die Verwendung von Liquid-PVC, speziell für die Notfall-Reparatur => Liquid-PVC

Wartung - Instandhaltung

Überprüfen Sie regelmäßig Ventile, Nähte, Bänder, Ösen, Ringe, Schrauben, Muttern und Ruder an Ihrem Takacat. Pontons sind lebendiger als ein Plastikrumpf und ständige Bewegung kann Ermüdungsschäden verursachen. Es ist wichtig, die Pontons und den Hochdruckboden ausreichend aufgepumpt zu halten. Unzureichender Kammerdruck führt zu mehr Wasserwiederstand  und dadurch zu einer Geschwindigkeitsreduzierung. Kontrollieren Sie regelmäßig die Pontonbefestigungen am Heck, am Rumpf und an anderen Gelenkstellen der Rohren. Bei zerlegbaren Schlauchbooten ist es wichtig, dass die Flächen und Ränder an den Kontaktstellen von Böden und Pontons sauber und frei von Schmutz und Steinen sind, damit durch Reibung keine Beschädigung an den Kontaktstellen auftreten.

Einlagerung

TAKACAT Sport, Lite oder Go-Schlauchboote können entweder aufgepumpt oder in einem Aufbewahrungsbehälter aufbewahrt werden. Wenn die Takacats in ihrer Tasche aufbewahrt werden, müssen alle Teile inklusive der Taschen sauber und trocken sein. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Sand usw. zwischen dem Hochdruckboden und den Pontons zu entfernen. Für die Wintereinlagerung gibt es einige grundlegende Tipps. Das Boot sollte am besten nicht bei eisigen Temperaturen im Außenbereich stehen, obwohl es kein Muss ist, es drinnen aufzubewahren. Wenn Sie das Boot bedecken, verwenden Sie keine Vinylplane und lassen Sie etwas Luft aus den Pontons.

Re-Tubing - Ersatzschläuche

Im Gegensatz zu herkömmlichen Schlauchbooten mit festen Rümpfen und/oder festen Heckspiegeln können die Takacat-Modelle Sport und Lite auf Grund des zerlegbaren Heckspiegels einfach und kosteneffektiv mit Ersatzschläuchen ausgestattet werden, sollten diese schwer beschädigt worden sein. Der vollständig entnehmbare Hochdruckluftboden und die Transom-Rohre sind nicht an einem Rumpf oder Spiegel befestigt oder angeklebt. Es gibt keinen Aufwand oder kostspielige Reparaturarbeiten, um alte oder schwer beschädigte Fahrschläuche zu erneuern. Sie bestellen einfach ein neues Schlauch-Set bei Ihrem Takacat-Händler und können alle Zusatzkomponenten inklusive des Hochdruckbodens weiterverwenden.

Boote + Zubehör + Preise

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Takacat T300LX und T340LX im Test mit Honda-Außenborder.

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Takacat rockt die Arktis

Takacat Katamaran-Schlauchboot 300LX By Tord Karlsen with barba.no / arcticwhale.no - Takacat 300LX

Mit entscheidenden Merkmalen wie dem sehr guten Leistungs-Geschwindigkeits-Verhältnis, dem geringen Widerstand beim Schleppen, der leichten Interaktion mit dem Wasser sowie der Selbstlenzung über das offene Transom ist es ganz einfach das beste Beiboot, das wir bisher gesehen haben.

Andreas B. Heide - barba.no

Video - 300LX - Grönland

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